Nach harter Arbeit folgte ein gemütliches Beisammensein.

Schon am Vortag des 3. Arbeitstages wurden einige Vorarbeiten getätigt, damit man am Samstagmorgen möglichst rasch ausrücken konnte.

Nachdem sich 12 Waldarbeiter beim Werkhof versammelt hatten, fuhren wir mit drei Fahrzeugen Richtung Fridau. Das Wetter präsentierte sich ideal, auch die Stimmung und die Motivation passten sich rasch an.

Der Hauptarbeitsplatz war bei der langen, steilen Treppe oberhalb der Jakobsleiter hinauf zur Blüemlismattstrasse. Die alten Holzrugeli mussten zuerst weggeschafft werden, bevor die neue, vor Ort zusammengesetzte, massive Holzkonstruktion eingebaut werden konnte. Eine schwierige und kräftezehrende Aufgabe in diesem steilen und rutschigen Abschnitt. Doch die Männer haben die Aufgabe sehr gut gelöst – Chapeau!

Die 2. Gruppe füllte zuerst Brennholz bei zwei Grillstellen auf, dabei kam unser Schilter zum Einsatz. Schon etwas komisch, dass immer beim Flüemattweiher und bei der Hüsere extrem viel Holz verbrannt wird!?!

Anschliessend ersetzte dieselbe Equipe bei der 2. Grillstelle auf der Hüsere die Bretter von Tisch und Bänken.

Die 3. Gruppe schnitt das Gras und verjüngte die Sträucher bei den stark überwachsenen Wanderwegen. Viele Wanderer werden dankbar sein dafür.

Kurz vor 14 Uhr gab’s Würste vom Grill mit Tomatensalat und Brot, zum Dessert Kaffee und Kuchen. Besten Dank den Spenderinnen.

Bei dieser Gelegenheit haben wir unsere langjährige Mitarbeiterin und gute Fee im Team, Doris Sutter, verabschiedet, da sie kürzlich nach Muttenz umgezogen ist.
Herzlichen Dank Doris für deine Arbeit und deine Treue zu uns Waldarbeitern. Wir werden dich schon etwas vermissen.

Glücklicherweise hat uns deine Nachfolgerin, Elisabeth Spiegel bereits zugesagt. Sie muss nun noch einen Test ablegen, dann steht eigentlich nichts mehr im Wege.

Mit einem feinen Schöggeli und ein paar gesungenen Liedern konnten wir Doris würdig verabschieden und ihr alles Gute mit auf den Weg geben. So ging dieser anspruchsvolle, aber unvergessliche Arbeitstag mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge zu Ende.

Von Peter Annaheim

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Waldarbeit Sa.26.6.21
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