Auf der Grenze rund um Egerkingen

Es war schon recht warm als sich die Chräie bei der Alten Mühle auf den Weg machten, um in zwei Gruppen das Dorf auf einer anstrengenden Nord- und einer etwas gemütlicheren Südroute zu umrunden. Der Dünnern entlang gingen zuerst alle gemeinsam Richtung Hägendorf. Beim SBB-Technikcenter trennten sich die Wege.

Im Süden war das Verfolgen der Grenze über weite Strecken nicht möglich. Immerhin konnte deren Verlauf im Gelände gezeigt werden. Auf der Nordroute konnte ein grosser Teil der Grenze abgeschritten werden. Die dreihundert Höhenmeter von der Santelkapelle zur Santelhöhe in gerader Linie forderten den Wanderchräie allerdings einiges ab. Doch ein Ausweichen auf den bequemen Wanderweg wollte der Wanderleiter nicht zulassen.

Der zweite noch steilere Aufstieg Richtung Höchi Flueh konnte dann aber über Holderbanker Boden umgangen werden, hatte doch dort die Arbeitsgruppe des Aktiven Alters eben erst eine neue Treppe eingebaut, die besichtigt werden musste. Um ein Uhr trafen die Letzten beim Grillplatz Hüseren ein, wo die Südgruppe bereits eine schöne Glut zum Bräteln vorbereitet hatte.

 

Peter Staub

 

 

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Grenzerfahrung
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