Felsentreppe unter schwierigen Bedingungen herausgeputzt

Wie gewohnt bei herrlichem Sonnenschein besammelte sich eine stattliche Anzahl Waldarbeiter am Donnerstagmorgen beim Werkhof in Egerkingen. Nachdem wir uns mit geeigneten Werkzeugen und Maschinen ausgerüstet hatten, wurden wir zum Flüehmattweiher chauffiert. Hier begannen wir die stark überwachsene und nur noch schlecht begehbare Felsentreppe zum Flüehloch hinunter herauszuputzen, das heisst, herabhängende Sträucher zu schneiden und den Weg von Steinen, Humus und Blättern zu befreien. Es war keine leichte Aufgabe, in den steilen Felstritten und ohne sicheren Stand unter tropischen Bedingungen (es herrschte schon morgens ein typisch mediterranes Feeling) zu arbeiten. Schon bald waren unsere T-Shirts bachnass, und weit und breit war noch kein Schatten in Sicht.

Nach den feinen, selbst gegrillten Bratwürsten und Cervelats bei der Grillstelle Flüehmattweiher fanden die Arbeiten am Nachmittag ihre Fortsetzung. Jetzt konnte wenigstens eine Gruppe im unteren Teil des Weges im „kühlen“ Schatten arbeiten, während dessen in der oberen, felsigen Partie noch immer die Sonne unbarmherzig brannte. Wir sind eben doch (noch) keine professionellen Garten- bzw. Strassenbauer, die sich eben solche Verhältnisse gewohnt sind!

Aber schliesslich hat sich die ganze Arbeit gelohnt. Um vier Uhr konnten Schaufel und Pickel, Baum- und Heckenschere zurückgefasst und der „nahrhafte“ Arbeitstag bei einem Bierchen gemütlich abgeschlossen werden. Die anschliessende Dusche zu Hause haben wohl alle wie schon lange nicht mehr in vollen Zügen genossen. Vielen Dank an Alle für den grossartigen Einsatz.  (PAE)

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Restaurierung Felsentreppe
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