Mitglieder gestalten mit grossem Aufwand den Grillplatz Schwand neu.

Noch einmal vor den grossen Sommerferien trafen sich 14 Mitglieder des Aktiven Alters zur vorläufig letzten Grillplatzsanierung im Egerkinger Berg. Mit grobem Geschütz, sprich mit Bagger, Motorkarrette, Lastwagen mit Kranvorrichtung usw. wurde diesmal aufgefahren, mussten doch u.a. der Boden neu planiert und mit Grien bedeckt, sowie der neue, schwere Grill auf die Plattform gehoben werden. Um das „Grillbödeli“ überhaupt problemlos erreichen zu können, übernahm die erste Equipe den Bau einer komplett neuen Treppe. Knapp daneben wurden praktisch den ganzen Tag die sieben Kubikmeter Grien mit der Motorkarrette das steile Bord hinauf gekarrt. Oben standen fleissige „Bienen“ sowie drei „Königinnen“ bereit, um das gelbe Material mit Rechen und Planierkrucke zu verteilen und schliesslich maschinell zu verfestigen. Darauf musste der Sockel für das eigentliche Herzstück, den rund 220 Kilogramm wiegenden Metallgrill sauber und exakt im Blei vorbereitet werden. Drei Meter daneben wurden Verbundsteine als Unterlage für das Holzhäuschen mit Holzvorrat verlegt, um das Faulen der Basisbretter zu verhindern. Rund um den noch gut erhaltenen, runden Steintisch passte man die vier neuen, abgerundeten Holzbänke mit Betonsockel ein, sodass nun gut und gerne 12 Personen genügend Platz finden können.

Allmählich nahm nun der neue Platz eine ansehnliche Gestalt an. Was jedoch noch fehlte, war der schwere Eisengrill. Gerade in dem Moment fuhr ein 20-Tonnen-Laster mit einer Kranvorrichtung vor und hievte das eiserne Ungeheuer auf den vorbereiteten Sockel. Diese Aktion hätten auch 10 kräftige Arbeitsbienen mit solch einer Leichtigkeit nicht geschafft! Übrigens: Die Fundamentbauer hatten gute Arbeit geleistet, denn ohne Nachkorrektur konnte der Grill platziert und fest verschraubt werden.

Jetzt war auch das letzte Rundholz der obersten Treppenstufe fixiert und die Umgebungsarbeiten waren soweit abgeschlossen. Es konnte nun mit dem Aufräumen und dem Verladen der Maschinen, des Materials und der Werkzeuge begonnen werden.

Gespannt warteten nun alle und fragten sich, ob das ganze auch funktionieren würde und gebraucht werden kann? Und wie! Es war eine Augenweide, die 14 brunzelnden Bratwürste auf dem neuen Grillrost zu beobachten, wie sie brauner und köstiger wurden und schliesslich heiss serviert werden konnten. Mit grossem Appetit und einer Prise Stolz über das heutige Tageswerk liessen wir uns dieses Zvieri nicht entgehen.

So fand ein weiterer Arbeitstag unter einer stattlichen, Schatten spendenden Buche ihren kulinarischen Abschluss. Mit einem Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer fuhren wir nach einem langen Arbeitstag etwas müde, aber zufrieden wieder ins Dorf zurück. (PAE)

 

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Grillplatz Schwand
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