Treppenstufen ersezt und Wanderwege ausgebessert.

Ein letztes Mal in diesem Jahr besammelten sich einige Mitglieder des Aktiven Alters zum Waldarbeitstag ganz oben auf dem Berg. Das Wetter war nicht gerade einladend, hatte es doch in der Nacht und auch am Morgen geregnet. Nichtsdestotrotz rüsteten wir uns aus mit geeignetem Werkzeug, Schneidgeräten, Bohrmaschinen sowie Rundholzstangen und Holzpfählen. Beim sog. „Wäseli“ unterhalb der „Höche Flue“ richteten wir unseren Materialpark ein und begannen mit den Arbeiten.

Zuerst entfernten wir die morschen und verfaulten Tritte auf dem Wanderweg Richtung Bärenwil. Die Arbeitsbedingungen waren nicht optimal, denn der steile, nasse und glitschige Boden sowie die wiederholten Regengüsse machten die Arbeiten noch schwieriger. Doch mit jeder neu erstellten Stufe stieg die Moral, und auch der Regen liess im Verlaufe des Morgens gottlob nach. Somit hellten sich Stimmung und Begeisterung sichtbar auf, und die Arbeit ging jetzt ebenfalls leichter von der Hand. Bis am Mittag waren alle Stufen neu eingebaut und verschraubt, die Trittflächen planiert, mit einer Kiesschicht bedeckt und gewalzt worden. So können nun die Wanderer wieder auf sicheren Tritten entweder bergwärts die Flue oder talwärts Bärenwil erreichen.

Über Mittag statteten wir der Besenbeiz im Santel einen Besuch ab und genossen einmal mehr die feinen Bratwürste vom Grill sowie den Kaffee mit dem köstlichen Zitronencake oder den Mandelschnitten.

Kurz nach ein Uhr wurde die Arbeit fortgesetzt. Es galt, den Wanderweg in Richtung Bärenwil mit Hecken- und Baumschere freizuschneiden und das Schnittgut wegzuräumen. An einer weiteren Treppe mussten die defekten und fehlenden Holztritte ausgebaut und durch neue ersetzt werden. Das ganze wurde professionell mit Schrauben fixiert und anschliessend getestet, ob auch alles trittsicher und der Handlauf als Stütze tauglich ist. Eine vorbeiziehende Wandergruppe konnte gleich unsere Reparaturen testen und die gute Qualität der Arbeiten bestätigen. Dazu durften wir ein erstes Lob entgegennehmen, was uns sichtlich Freude machte.

Eine Sitzprobe beim Bänkli auf der „Höche Flue“ hat ergeben, dass die drei Betonsockel dem Podest besser angepasst werden müssen, um ein Wackeln zu verhindern. Diese Korrektur beendete unseren anstrengenden Arbeitstag, welcher wohl trübe und nass begonnen hatte, schliesslich jedoch trocken und sogar mit Sonnenschein beendet werden konnte. Etwa gleich hat es auch in den Gesichtern der Teilnehmer ausgesehen: anfangs etwas finster und ungläubig, am Ende jedoch fröhlich und zufrieden über die geleistete Arbeit. An dieser Stelle sei allen Beteiligten für den tadellosen Einsatz und fürs Ausharren sowie auch dem Werkhof für die tolle Unterstützung recht herzlich gedankt.

Schon bald werden neue Pläne geschmiedet für diverse Projekte im Jahre 2015. Es ist zu hoffen, dass sich wiederum möglichst viele rüstige und motivierte Mitglieder des Vereins „Aktives Alter“ zur Verfügung stellen werden. (PAE)

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6. Arbeitstag
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